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Der Revisor
11.05.2026 | 19:30 | Österreich
Die Nachricht, dass ein Revisor inkognito in die Stadt gekommen ist, versetzt den Bürgermeister in helle Aufregung. Alle lassen sich hier schmieren, bestechen, fälschen Bücher und Bilanzen. In Wahrheit handelt es sich bei der angekommenen Person jedoch um einen mittellosen reisenden Beamten namens Chlestakov, der das Angebot, ihn für einen Revisor zu halten, gerne annimmt. Die Honoratioren der Stadt drängen ihm Geld auf, der Bürgermeister benutzt sogar seine Frau und seine Tochter, um sich den vermeintlichen Revisor gefügig zu machen. Als Chlestakov das Spiel langsam aber sicher zu gefährlich wird, reist er unter dem Vorwand ab, bei seinem Paten die Einwilligung für die Verlobung mit der Tochter des Bürgermeisters zu holen. Während der Bürgermeister in der Vorfreude auf die Hochzeit und auf seine Petersburger Karriere schwelgt, die er durch den zukünftigen Schwiegersohn gesichert sieht, kommt ein aufgebrochener Brief, durch den alles aufgeklärt wird. Das Stück, 1835 geschrieben, ist die erste bedeutende russische Komödie, spielt natürlich dort, in der Provinz, und vor langer, langer Zeit. Doch manche Stücke büßen nichts von ihrer Aktualität ein ...
Bis heute haben sie sich, Gott sei Dank, an andere Städte gehalten; jetzt ist unsere an der Reihe.“
Der lettische Regisseur Alvis Hermanis hat in Wien Eine Familie, Platonov (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2013) und Das weite Land inszeniert, zudem war von ihm das Gastspiel Väter zu sehen.
Ort
Das Akademietheater in Wien ist die kleine Spielstätte des Wiener Burgtheaters.m Theater werden vor allem zeitgenössische Stücke gespielt, so zum Beispiel die Uraufführung von Die Kommune von Thomas Vinterberg am 10. September 2011.
Die Geschichte des Akademietheater Wien
Das Akademietheater in den Jahren 1911 bis 1913 von den Architekten Fellner und Hellmer und Ludwig Baumann erbaut, und ist seit 1922 die zweite Spielstätte des Burgtheaters. Nach langjähriger Intervention der Burgschauspieler, die sich eine zweite, intimere Spielstätte wünschten, gelang es Max Paulsen, das Theater der Akademie für Musik und darstellende Kunst, kurz Akademietheater genannt, als Kammerspielbühne dem Burgtheater anzugliedern. Die Eröffnung fand am 8. September 1922 mit Goethes "Iphigenie auf Tauris" statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den das Gebäude unbeschädigt überstand, wurde am 19. Mai 1945 unter Raoul Aslan mit Ibsens "Hedda Gabler" wiedereröffnet. 1974 und 1999 wurde das Akademietheater umgebaut und technisch modernisiert.
Fassungsraum: 500 Sitzplätze, 32 Stehplätze, 4 Rollstuhlplätze
Termine Mai 2026
Wien, Akademietheater Wien Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Lothringerstrasse
1030 Wien
Österreich
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