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Der Kuseng - Hoamatlond, Hoamatlond
01.04.2026 | 19:30 | Orpheum Wien
Der Förderpreis des Österreichischen Kabarettpreises 2025 geht an
Der Kuseng für sein Debütprogramm „Hoamatlond, Hoamatlond“.
Das Stück, das am 2. April 2025 in der Kulisse Wien Premiere feierte, wurde bereits kurz nach seiner Uraufführung um einenZusatztermin erweitert. Seither ist es auf Bühnen in ganzÖsterreich zu sehen.
Der Kuseng präsentiert ein Debüt, das ohne Regie, Dramaturgie oder Förderung entstanden ist und dennoch wirkt wie aus einem Guss. Professionell, punktgenau,
überraschend souverän. Kein Zufall, sondern Ausdruck von künstlerischer Klarheit und erzählerischer Begabung.
Die Jury begründet ihre Entscheidung unter anderem mit: „Der Kuseng schafft Bühnenräume, in denen Herkunft, Geschlecht oder Milieu keine Trennungslinien sind, sondern Teil eines größeren Ganzen. Sein Humor baut Brücken, sein Spiel trägt Haltung – dabei ist er zugleich Schauspieler, Slam Poet, Komiker und Geschichtenerzähler. Uneitel, präzise, offen. Mit feinem Gespür für Sprache, Lebenswelten und das richtige Timing verwandelt Der Kuseng persönliche Erfahrungen
in universelle Erzählungen. Er bringt zum Lachen, ohne auszuteilen –stellt sich erhobenen Hauptes ins Rampenlicht, und ebendort möchte man ihn fortan noch lange
finden!“
Der Kuseng macht Kabarett, weil er gemerkt hat: Wenn er seine Geschichte erzählt, erzählt er nie nur seine. Sein Programm “Hoamatlond, Hoamatlond” beginnt mit einer biografischen Annäherung und führt zu einem Moment der Selbstbehauptung. Es ist die Geschichte eines Menschen, der aufgewachsen ist zwischen Kulturen, zwischen Erwartungen, zwischen Identitäten und der diesen Zwischenraum auf der Bühne bewohnbar macht.
Das Programm ist kein triumphaler Ritt durch Lebensrealitäten, sondern ein feinsinnig gebauter Abend, der Brücken schlägt statt Mauern aufstellt. Sprache nutzt Der Kuseng als Werkzeug: „Eine politische Waffe mit Schaumstoffspitze, die trifft, ohne zu verletzen und im besten Fall Menschen dazu bringt, ihre eigenen Überzeugungen zu hinterfragen.“, so formuliert er es. „Der Preis ehrt mich sehr. Ich war nie die Zielgruppe für Erfolg – eher die Fußnote in Integrationsstatistiken. Ich habe den Preis nicht gewonnen, weil ich bin wer ich bin, sondern trotzdem.“, führt Der Kuseng aus.
Ort
Das Wiener Orpheum ist in den Bereichen Kabarett, Konzert etc. als fixer Bestandteil der kulturellen Szene des 22. Bezirks nicht mehr wegzudenken.
Die Geschäftsführer Christoph Hauke und Heide Schwarzl sind ständig bemüht, Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt auf einer gut ausgestatteten Bühne in einem wunderschönen jugendstil- angehauchten Saal, einem breiten Publikum zu präsentieren.
Ursprünglich als Kino gebaut, bietet der Saal des ORPHEUM WIEN bestuhlt ca. 300 und unbestuhlt ca. 600 Personen Platz. Bei uns sitzen Sie an Tischen und können sich auch während der Vorstellung Ihr Getränk das Sie sich von unserer Saalbar geholt haben, schmecken lassen. Durch die stufenförmige Anordnung des Saals haben Sie von jedem Platz aus eine hervorragende Sicht. Unser Saal und das Restaurant sind behindertengerecht ausgelegt, was natürlich auch eine Behindertentoilette beinhaltet. Sowohl unsere Tonanlage als auch die Lichtanlage sind von ausgezeichneter Qualität und eine effiziente Lüftung sorgt für den nötigen Sauerstoff um sich rundherum wohl zu fühlen.
An ca. 200 Spieltagen pro Jahr (Juli und August machen wir Sommerpause) bemühen wir uns ein interessantes Programm mit Kabarett, Musik, Lesungen und vielem mehr zusammenzustellen. Kabarettisten und Kabarettistinnen wie z. Bsp. Andrea Händler, Dolores Schmidinger, Lukas Resetarits, Roland Düringer, Andreas Vitasek oder Alfred Dorfer, Musiker wie z. Bsp. Hans Thessink oder Roland Neuwirth und internationale Stars wie z.Bsp. Helge Schneider, Hans Söllner, Leo Bassi oder Paolo Nani sind häufige Gäste unseres Hauses.
Termine April 2026
Wien, Orpheum Wien Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Steigenteschgasse 94 b
1220 Wien
Österreich
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