Alle Termine
Klassische Konzerte in der Wiener Hofmusikkapelle
26. November 2026:
Ein Abend der klanglichen Überraschungen: Statt der erwarteten Klarinette übernimmt hier das Saxophon die Solistenrolle– und zeigt, wie geschmeidig sich sein warmer, sinnlicher Ton in die Klassik einfügt. Sibelius' "Valse triste" eröffnet mit morbider Wiener Walzer-Melancholie, ehe Dvořáks folkloristisch grundiertes Scherzo für rhythmischen Schwung sorgt. Im Zentrum stehen zwei Bearbeitungen aus dem Repertoire der Klarinette: Mozarts KV 581 verliert nichts von seiner kantablen Innigkeit, während Webers Konzert op. 74 dem SaxophonvirtuoseGelegenheit zur Brillanz gibt. Der norwegische Solist Ola Asdahl Rokkones, dessen Wien-Rückkehr mit Spannung erwartet wird, und das Streichquintett Wiener Kammersymphonie musizieren mit jener Präzision, die vertrautes Repertoire in ungewohntem Licht erstrahlen lässt.
Streichquintett Wiener Kammersymphonie
Die Wiener Kammersymphonie ist ein renommiertes Kammerensemble mit Sitz in Wien, das aus führenden Musikern der Wiener Klassikszene besteht. Bekannt für seine präzisen und ausdrucksstarken Interpretationen, hat sich das Ensemble durch seine Vielseitigkeit im Repertoire von der klassischen bis zur modernen Musik hervorgetan. Es trat in bedeutenden Konzerthäusern auf und arbeitete mit herausragenden Solisten und Dirigenten zusammen, wodurch es sich als eines der wichtigsten Kammerensembles etabliert hat.
Ola Asdahl Rokkones, Saxophon
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt der Saxofonist Ola Asdahl Rokkones wieder nach Wien zurück. Der norwegische Musiker studierte bei Lars Lien, Vibeke Breian, Jean-Yves Fourmeau und John-Pål Inderberg und trat als klassischer Solist unter anderem mit der Arktisk Filharmoni, den Bergener Philharmonikern und dem Mariinsky Symphonic Orchestra auf. Für sein künstlerisches Wirken wurde er unter anderem mit dem Kulturpreis der Stadt Tromsø (2012) und dem Barents-Stipendium (2019) ausgezeichnet. Neben seiner klassischen Laufbahn ist er auch im Jazz aktiv und hat rund zwölf Alben veröffentlicht, darunter „Norwegian Saxophone" und „Arctic Saxophone" (Challenge Records).
15. Dezember 2026:
Zwei Jahrhunderte Violinkunst treffen aufeinander: Beethovens dramatische "Egmont"-Ouvertüre setzt den Ton für einen Abend voller Kontraste, bevor Bachs herbes, kontrapunktisch dichtes a-Moll-Konzert die barocke Strenge einläutet. Haydn liefert gleich zweifach Höhepunkte – die theatralische "Armida"-Ouvertüre und ein Violinkonzert von galanter Eleganz, in dem Cornelia Gradwohl, ausgewiesene Spezialistin für historische Aufführungspraxis, ihre stilistische Bandbreite zwischen Barock und Klassik ausspielen kann. Den Schluss bilden drei Sätze aus Beethovens 8. Symphonie – kompakt, witzig, fast trotzig unprätentiös im Vergleich zu seinen größeren Schwestern, und ein charmant unerwarteter Ausklang für einen Abend, der die Violine in all ihren Facetten zeigt.
Streichquintett Wiener Kammersymphonie
Die Wiener Kammersymphonie ist ein renommiertes Kammerensemble mit Sitz in Wien, das aus führenden Musikern der Wiener Klassikszene besteht. Bekannt für seine präzisen und ausdrucksstarken Interpretationen, hat sich das Ensemble durch seine Vielseitigkeit im Repertoire von der klassischen bis zur modernen Musik hervorgetan. Es trat in bedeutenden Konzerthäusern auf und arbeitete mit herausragenden Solisten und Dirigenten zusammen, wodurch es sich als eines der wichtigsten Kammerensembles etabliert hat.
Cornelia Gradwohl, Violine
Die Salzburger Geigerin Cornelia Gradwohl ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und Solistin in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein, dem Mozarteum Salzburg und beim Festival Schloss Grafenegg. Sie ist spezialisiert auf alte Musik, spielt regelmäßig auf Barockgeige und ist Mitglied des Ignaz Pleyel Klaviertrios sowie des Haydn Chamber Ensemble. Seit 2007 unterrichtet sie an der Joseph-Haydn-Privathochschule Eisenstadt in der Violinklasse und in der Kammermusik.
22. Dezember 2026:
Ein Weihnachtskonzert von seltener stilistischer Weite: Les Orpheistes und Chorus ALEA spannen den Bogen von Bachs kristallklarem a-Moll-Violinkonzert über eine musikalische Rarität aus der Feder eines komponierenden Habsburger-Kaisers bis zu Mahlers früher, fiebrig-romantischer Klavierquartett-Skizze. Beethovens innige Hymne "Die Himmel rühmen" eröffnet den Abend besinnlich, während Bruckners Motetten mit ihrer schwebenden Chorpolyphonie für sakrale Gänsehautmomente sorgen. Mozarts heiteres Divertimento und zwei traditionelle Weihnachtslieder bringen festlichen Glanz und vertraute Wärme dazwischen, ehe Schuberts Credo aus der G-Dur-Messe den Abend mit schlichter, inniger Erhabenheit beschließt. Ein Programm, das Kammermusik, Chorklang und geistliche Tiefe klug ineinander verwebt – anspruchsvoll, aber nie kopflastig, und ganz auf die weihnachtliche Stimmung der Hofmusikkapelle zugeschnitten.
Les Orpheistes
Unter der künstlerischen Leitung des international gefeierten Geigers und Dirigenten Prof. Mario Hossen steht das Les Orpheistes Festival Orchestra für höchste musikalische Qualität. Als kultureller Botschafter des Wiener Erbes und für innovative Interpretationen bekannt, hat das Orchester in den renommiertesten Sälen weltweit Anerkennung gefunden.
Chorus ALEA
Der Chorus ALEA ist ein professionelles Vokalensemble, das 2015 von Matthias Schoberwalter und Magdalena Janezic gegründet wurde und regelmäßig in Wien und ganz Österreich konzertiert. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur Gegenwart, mit besonderem Fokus auf zeitgenössische Vokalmusik und selten gehörte Werke. Durch flexible Besetzungen verbindet das Ensemble musikalische Vielfalt mit stilistischer Offenheit.
Martin Sieghart, Dirigent
Mit einer vielfältigen und herausragenden Laufbahn ist Martin Sieghart einer der vielseitigsten Künstler Österreichs. Neben seiner erfolgreichen Karriere als Dirigent hat er zahlreiche internationale Studenten gefördert und renommierte Festivals gegründet. Seine Zeit als Erster Solist der Wiener Symphoniker und seine Erfolge als Dirigent der Wiener Symphoniker unterstreichen seine Prominenz in der Welt der klassischen Musik.
Sichern Sie sich jetzt Ihre Plätze für ein exklusives Konzerterlebnis in Wien!
Ort
Wiener Hofburgkapelle / Wiener Hofmusikkapelle – Musikalische Tradition im Herzen der Wiener Hofburg
Die Wiener Hofburgkapelle, Heimat der renommierten Wiener Hofmusikkapelle, zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Musikstätten Wiens. Im historischen Herzen der Hofburg gelegen, begeistert sie Musikliebhaber mit einer einzigartigen Kombination aus prachtvoller Architektur, spirituellem Ambiente und erstklassiger klassischer Musik.
Jeden Sonntagmorgen findet hier eine feierliche Messe statt, die von den weltberühmten Wiener Sängerknaben, Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und des Chores der Wiener Staatsoper musikalisch gestaltet wird. Diese Tradition reicht bis ins Jahr 1498 zurück und macht die Hofmusikkapelle zu einem unverzichtbaren kulturellen Erlebnis für Besucher und Einheimische gleichermaßen.
Die intime Atmosphäre der Kapelle und ihre herausragende Akustik schaffen ein unvergessliches Musikerlebnis, das die reiche kulturelle Geschichte Wiens lebendig werden lässt.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahn:
- Linien U1, U3: Station Stephansplatz (ca. 5 Minuten zu Fuß)
- Linie U3: Station Herrengasse (ca. 3 Minuten zu Fuß)
Straßenbahn:
- Linien 1, 2, D, 71: Haltestelle Burgring (ca. 5 Minuten Fußweg)
Bus:
- Linien 1A, 2A: Haltestelle Michaelerplatz, direkt vor der Hofburg
Die zentrale Lage in der Hofburg ermöglicht eine einfache und bequeme Anreise.
Wiener Hofburgkapelle – Wo Musikgeschichte lebendig ist
Die Wiener Hofburgkapelle bietet ihren Besuchern einen einzigartigen Einblick in die musikalische Tradition Wiens und lässt historische Klänge in besonderer Atmosphäre erklingen.
Termine November 2026
Klassische Konzerte in der Wiener Hofmusikkapelle
Wien, Wiener Hofmusikkapelle
Tickets Tickets ProgrammTermine Dezember 2026
Wien, Wiener Hofmusikkapelle Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Hofburg-Schweizerhof
1010 Wien
Österreich
Stadtplan anzeigen

